onewordmovie ist eine interaktive Installation und ein Onlineprojekt, das es den Usern erlaubt, Bilder, die im Internet zu einem Suchbegriff gefunden werden, zu einem Film zusammenzufügen. onewordmovie gibt so einen Einblick in die Fülle der Bilder im Netz und reflektiert die Art und Weise, in der das Internet die Beziehung zwischen Wort, Bild und Film verändert.
onewordmovie / Installation
Zentrales Raumelement der Installation ist eine Anlage bestehend aus vier Datenprojektionen. Jede Projektion zeigt einen Film. Die Installation schafft eine cineastische Situation: Die Projektionen dominieren den ansonsten abgedunkelten Raum. Auf einem zentralen Kontrollbildschirm ist angegeben, welche Animation welchem Suchwort entspricht.
Obwohl die Situation cineastisch erscheint, ist der Besucher mehr als nur ein Betrachter – vielmehr ein Benutzer, der die Filme durch die Eingabe eigener Suchbegriffe auf dem zentralen Kontrollbildschirm initiiert.
Die Installation besteht aus drei parallelen Projektionen, wodurch die Betrachterin Beziehungen zwischen den Bilderströmen herstellen kann und so eine weitere Ebene netzspezifischer Wort-Bild-Beziehungen erfahrbar wird. Man kann sich beispielsweise vorstellen, dass derselbe Begriff in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Bildwelten hervorbringt oder dass zwei scheinbar ähnliche Begriffe mit ganz anderen Bildgruppen assoziiert werden.
Platzierung der Installation
onewordmovie richtet sich an Medienkunstfestivals, Kunsthallen und Museen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sich Internet-basierte Arbeiten in traditionellen Ausstellungssituationen vermitteln lassen – ohne dabei die individualisierte Nutzungssituation („ein Rechner = ein Betrachter“), wie sie aus dem privaten oder beruflichen Umfeld bekannt ist, einfach zu reproduzieren.
Die Arbeit ist Teil der Digitalen Sammlung des HEK (Haus der Elektronischen Künste, Basel) und kann dort online eingesehen werden.
onewordmovie is an interactive installation and online project that allows users to transform internet-found images related to a search term into a cinematic sequence. onewordmovie provides insight into the vast abundance of online imagery and reflects on how the internet reshapes the relationship between word, image, and film.
onewordmovie / Installation
At the heart of the installation is a setup of four data projections. Each projection displays a film. The installation creates a cinematic environment: the projections dominate the otherwise darkened room. A central control screen indicates which animation corresponds to which search term.
Though the setting is cinematic, the visitor is more than just a viewer — they become an active participant, triggering films by entering their own search terms on the central control screen.
The installation consists of three parallel projections, allowing the viewer to make connections between the image streams and explore an additional layer of internet-specific word-image relations. For example, the same search term in different languages may generate entirely different visual worlds, or two seemingly similar words may evoke contrasting sets of images.
Exhibition Context
onewordmovie is intended for media festivals, art institutions, and museums — venues still grappling with how to present internet-based works in traditional exhibition settings without simply replicating the individualized “one computer = one viewer” setup familiar from home or office use.
The work is part of the Digital Collection of HEK (House of Electronic Arts, Basel) and can be accessed online through their archive.